Besondere Finanzereignisse in der KW 25 – Amberra, Rezession, Geldwäsche?

Auch die vergangene Woche war wieder reich an allerhand Nachrichten, die jedoch das Geschehen in der Finanzszene bestimmten.

Der Vorsitzende der US Notenbank FED, Jerome Powell, erklärte am Mittwoch, dass angesichts einer Inflation auf 40-Jahres-Hoch die Notenbank die Zinsen weiter auch deutlich erhöhen wird, um die Inflation zu bekämpfen. Er schloss dabei nicht aus, dass dies die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen könnte. Allerdings sei die amerikanische Wirtschaft nach seiner Einschätzung so robust, dass sie mit Zinserhöhungen gut umgehen könnte.

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Besondere Finanzereignisse in der Kalenderwoche 24 – Leitzinsen und Fragmentierung

Die zurückliegende Woche war besonders ereignisreich, die neuen Rahmendaten dabei häufig alles andere als erfreulich. Nachdem am Freitag in der Woche zuvor die Inflationsdaten aus den USA mit 8,6% höher als erwartet (8,3%) ausgefallen sind, haben die Rentenmärkte mit starken Zinsanstiegen auf diese Daten reagiert. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve kann nun nicht mehr anders als der hartnäckigen Inflation entschieden den Kampf anzusagen. Nach bereits zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr hat die FED am Mittwoch mit einem vergleichsweise großen Schritt die Leitzinsen um 0,75%-Punkte angehoben. Einen solch großen Schritt gab es zuletzt 1994. Vor dem Hintergrund einer Inflation, die so hoch ist wie seit 40 Jahren nicht mehr, ist solch ein Vorgehen durchaus nachvollziehbar. Marktteilnehmer erwarten, dass die Notenbank auch bei ihren nächsten Sitzungen im Juli und September beherzt die Zinsen weiter erhöhen wird. Zu stark ist nach wie vor der amerikanische Arbeitsmarkt und zu hoch die Inflationserwartungen für die nächsten Monate.

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Deutsche so reich wie nie

Im vergangenen Jahr ist das Geldvermögen der Deutschen um über 7% auf insgesamt 7,7 Billionen € gestiegen. Das ist so viel wie nie zuvor, ein Rekordhoch also. Die DZ Bank hat diese Zahlen vor wenigen Tagen veröffentlicht. Der Anstieg des Geldvermögens ist im wesentlichen auf zwei Faktoren zurück zu führen: zum einen betrug die Sparrate – also der Betrag, der vom verfügbaren Einkommen zur Seite gelegt werden kann – sehr hohe 15%. Im Krisenjahr 2020 betrug sie sogar 16,1%. Zum anderen hat die Kursentwicklung an den Aktienmärkten zum Zuwachs beigetragen. Insgesamt gab es in 2021 durch die Kursgewinne an den Märkten Wertzuwächse bei Aktien und Fonds in Höhe von 130 Mrd. €.

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Bargeld ist noch immer das beliebteste Zahlungsmittel

Schon seit Jahren nimmt der Trend zu bargeldlosem Bezahlen auch in Deutschland Fahrt auf. Durch Corona wurde dieser Trend sogar noch verstärkt. Aus hygienischen Gründen, aber zunehmend auch aus praktischen Gründen, wurden immer mehr Transaktionen an der Ladenkasse bargeldlos abgewickelt. Trotzdem blieb die Bezahlung in Bar weiterhin die beliebteste Methode in Deutschland.

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Privates Geldvermögen ist in Deutschland in 2020 weiter gewachsen

Die DZ Bank hat mit ersten vorläufigen Berechnungen prognostiziert, dass das private Geldvermögen in Deutschland in 2020 weiter gewachsen ist. Und zwar um 393 Milliarden € oder auch 5,9% auf insgesamt 7,1 Billionen €. Das hört sich zunächst einmal nach einem hohen Wachstum an. In 2019 betrug das Wachstum aber noch 7,7%, es hat sich also leicht abgeschwächt.

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