Bargeld in deutschen Haushalten

Seit der Corona-Krise gibt es einen verstärkten Trend zum bargeldlosen Bezahlen. Die Verbraucher setzen immer häufiger auch bei Kleinbeträgen ihre Girokarten, Kreditkarten und zuletzt auch die Möglichkeiten, über das Smartphone zu bezahlen ein. Es gibt daneben aber auch einen paradox erscheinenden Trend, immer mehr Bargeld zuhause zu horten. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Bundesbank, die sie in ihrem Monatsbericht Juli 2020 veröffentlicht hat.

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Genossenschaftsbanken haben sich in 2019 sehr gut entwickelt

Das Jahr 2019 ist aus heutiger Sicht schon ewig vorbei. Die Corona-Krise hat ihren Teil dazu beigetragen, dass die Aufmerksamkeit eines jeden darauf gerichtet ist, möglichst gut durch diese Zeiten zu kommen und den Blick ganz klar nach vorn zu richten. Gerade im Bankensektor tut es aber gut, einen Blick zurück zu richten und zu schauen, mit welcher Stabilität man der anstehenden Krise begegnen kann.

Mit der am 15.07.2020 veröffentlichten Presseerklärung hat der BVR dies für die genossenschaftliche Finanzgruppe getan, zu der neben den Volks- und Raiffeisenbanken ja auch noch die bekannten Verbundunternehmen wie z.B. die Union Investment, die R+V Versicherung oder auch die ausparkasse Schwäbisch Hall, aber auch die Sparda- und PSD-Banken sowie die DZ Bank gehören.

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Bargeld abheben in der Stadt und auf dem Land

Die Bundesbank hat in ihrem aktuellen Monatsbericht zum einen untersucht, ob die ländlichen Regionen in Deutschland genauso gut mit Bargeld versorgt sind wie die städtischen Gebiete. Zum anderen, ob es Unterschiede in der Bargeldnutzung gibt.

Hierzu führt die Bundesbank regelmäßig repräsentative Befragungen der Bevölkerung durch. Vorweg: obwohl die nächste Bargeldbezugsmöglichkeit in ländlichen Regionen etwas schwerer zu erreichen ist als in der Sadt, ist der Zugang zu Bargeld überall gewährleistet. Die nächste Geldquelle ist in der Stadt durchschnittlich 9,3 Minuten entfernt, auf dem Land durchschnittlich 10,7 Minuten.
Lediglich 6,5% der Umfrageteilnehmer aus der Stadt geben einen größeren oder relativ großen Aufwand für Bargeldabhebungen an. Auf dem Land sind dies 10,3%.

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2019: Ein solides Jahr für Genossenschaftsbanken

Die genossenschaftliche Finanzgruppe hat im vergangenen Jahr starke Zahlen erwirtschaftet. Wie der BVR aktuell in einem Bericht veröffentlicht hat, konnten die Volks- und Raiffeisenbanken, ergänzt um diverse Spezialinstitute, kräftig wachsen.

Während sich derzeit alles darum dreht, mit den Folgen und den Herausforderungen der Corona-Krise zurecht zu kommen, lohnt sich dennoch ein kurzer Blick auf das Jahr 2019. Denn hier wurden beeindruckende Grundlagen dafür gelegt, wie stabil die Gruppe nun in diese Krise geht.

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Hawala-Banking

In der aktuellen Berichterstattung der Medien rund um das Thema Geldtransfer wird sehr intensiv auf die Möglichkeiten der Digitalisierung eingegangen. Die Nutzung von Apps mit einer Vielzahl neuer und komfortabler Funktionen bestimmt den Mainstream. In diesen Mainstream taucht nun als völliger Gegenpol  immer häufiger der Begriff des Hawala-Bankings auf. Was hat es damit auf sich? Was steckt dahinter? Und wieso ist die Bankenaufsicht daran interessiert? 

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Taler, Taler, du musst wandern…

Taler, Taler, du musst wandern...

Schon in diesem alten Kinderlied wandert der Taler von Hand zu Hand. Heute heißt der Taler zwar Euro, aber er wandert immer noch, nicht nur durch viele Hände in Deutschland, sondern in ganz Europa.

In einer Zeit, in der sich alles um Digitalisierung, mobiles und kontaktloses Bezahlen dreht, hat die Bundesbank eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem „Wandern“ der Euromünzen beschäftigt.

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Nationale Risikoanalyse in Sachen Geldwäsche

Nationale Risikoanalyse in Sachen Geldwäsche

Deutschland ist gemäß den Regelungen der Financial Action Task Force (FATF) sowie der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie verpflichtet, eine Nationale Risikoanalyse (NRA) im Bereich „Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ in regel- mäßigen Abständen durchzuführen. Im Dezember 2017 wurde die erste Nationale Risikoanalyse der Bundesregierung unter Federführung des Bundesministeriums der Finanzen mit Beteiligung von 35 Behörden aus Bund und Ländern gestartet. Für den Bereich der Terrorismusfinanzierung war dabei die aktive Mitarbeit der Nachrichtendienste besonders wichtig. Hierbei wurden auch die in Deutschland aktiven terroristischen Einzelorganisationen einer individuellen Bewertung unterzogen.

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Angriffe auf Geldautomaten in 2018

Das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden hat vor wenigen Tagen das aktuelle „Bundeslagebild Angriffe auf Geldautomaten 2018“ veröffentlicht. Gegenüber 2017 haben sich insbesondere die physischen Angriffe (z.B. Sprengungen) deutlich erhöht. Die hier gezählten besonders schweren schweren Fälle des Diebstahls von und aus Geldautomaten stiegen von knapp 500 in 2017 auf rund 590 im Jahr 2018. Eine Steigerung also um rund ein Fünftel. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg bei den versuchten bzw. vollendeten Sprengungen. Hier stieg die Zahl von 268 in 2017 um 38% auf nun 369 in 2018. Das bedeutet, dass statistisch betrachtet in Deutschland jeden Tag ein Geldautomat gesprengt wird.

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